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Die Spessartine von Loliondo / Tanzania - Seite 1
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Bereits während eines Aufenthaltes in Arusha, Tanzania im Dezember 2006 konnte ich einige wunderhübsche, allseits ausgebildete Spessartinkristalle von schöner orangener Farbe erwerben. Auf die Frage, wo diese Steine denn wohl herkämen, gab es – wie so oft üblich in Tanzania – verblüffend unterschiedliche Antworten, die in keinem Falle befriedigend waren. Es ist jedoch üblich, Fundpunkte – vor allem, wenn sie neu sind – nicht zu verraten, um der Konkurrenz keine Hinweise zu geben. Am nächsten kam dem wirklichen Fundpunkt die Angabe, sie kämen von Kajiado/Kenia.

Während zwei weiterer Besuche Tanzanias im März und April 2007 tauchten keine Spessartine mehr auf, obwohl ich alle meine Bekannten danach fragte. Keiner hatte eine Idee, keiner der Broker brachte auch nur einen Krümel.

 

09.11.2007

Wieder treffe ich in Arusha ein und sitze zusammen mit  Der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengaimeinem Freund Yonah Mwunta in dessen Büro im Ottu-building. Wie üblich strömen die Broker mit mehr oder weniger interessanten Steinen ins Zimmer, um ihre Mineralien zu verkaufen. Plötzlich ein Anruf von meinem Freund Dr.Tony Frisby, ob ich wohl Lust und Interesse hätte, die neue Fundstelle von Mandarinspessartinen zu besuchen.
Wir diskutieren die Reise, die nicht ganz ungefährlich ist. Die für Tanzania neuen Spessartine werden nach Auskunft mehrerer verlässlicher Massai seit ca. 4 Wochen in der

Nähe der Ortschaft Loliondo gefunden. Dieser Ort liegt dicht an der Grenze zu Kenia nordöstlich der Serengeti.


13.11.2007

Früh morgens geht die Fahrt los. Nahrungsmittel, Wasser sowie die für den Busch notwendigen Kleidungsstücke sind verpackt.
Mit von der Partie ist unser gemeinsamer griechischer Freund Staphros, genannt Reno, Paulo, ein tanzanischer Mitarbeiter von Tony sowie ein einheimischer Führer, der schon mal an der Fundstelle gewesen sein wollte.
Und nicht zu vergessen ein Gewehr mit reichlich Munition, um notfalls nicht ganz schutzlos zu sein.

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