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Exkursion Mexiko 2008 - Seite 1
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12.01.2008

Wir starten in Phoenix, Arizona, wie immer mit einem Geländewagen und einem „homemade“ Anhänger. Die Autobahn führt durch die weiten Ebenen zwischen schroffen Gebirgszügen über Tucson durch New Mexico bis El Paso in Texas. Dort wird die Grenze überquert, die Formalitäten sind schnell erledigt. Weiterfahrt Richtung Chihuahua auf der mexikanischen Autobahn, die in hervorragendem Zustand ist, allerdings auch teuer mit Maut zu bezahlen ist. Es wird bitterkalt, als die Nacht einbricht, das Thermometer zeigt -5 Grad Celsius.

Las Choyas, Fundstelle der mexikanischen Geoden, im Hintergrund die Halden

13.01.2008

Nach einigem Herumfragen erfahren wir auf der Polizeistation von Vila Ahumada    die Lage der ersten Fundstelle, die wir aufsuchen wollen. Es ist der Rancho „Las Choyas“, wo die bekannten Geoden gefundenDer Vorabeiter in Las Choyas werden, die oft innen hohl und voller Kristalle sind.

Diese Farm liegt gar nicht einmal so weit entfernt von der Hauptstrasse nahe einer kleinen Siedlung namens Esperanza. Dennoch irren wir auf den vielen Farmwegen umher, bis wir zufällig in einem hügeligen Vorgebirge auf die vielen Schächte der Geodensucher stossen.

Es ist Sonntag, keiner arbeitet, aber die Leute sind sehr freundlich und zeigen uns gerne ihre Ausbeute. Keinem dieser „Bergleute“ gehört der Schacht, in dem sie arbeiten, es sind Tagelöhner, die für einen Patron schuften.
Die Löcher sind ca. 8-12m tief, sehr primitiv abgeteuft und meist ohne jede Sicherung angelegt. Manche haben eine Seilwinde, sonst wird das Fördergut per Hand zu Tage gefördert. Ein Vorabeiter berichtet uns, dass ca, 30% der Geoden hohl sind, 50% kompakt und der Rest sehr dickschalig ist. Er gibt uns auch die Adresse seines Patrons, da wir beabsichtigen, eine ordentliche Menge dieser „Kokosnüsse“ zu erwerben.

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