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Die Monsteine von Zoissa - Seite 3
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Der Besuch in Zoissa hatte Zeit gekostet und diese Zeit fehlte nun für die Rückfahrt nach Arusha. Die Masaisteppe ist ein riesiges Areal von ca.450km x 500km, nur sehr wenige Ortschaften ( und diese auch nur sehr klein), meist von nomadisierenden Masai besiedelt. Es gibt eine Piste nach Arusha, jedoch wurde diese (leider) zum Teil erneuert, denn es wurden grosse Röhren verlegt, um das Regenwasser abzuleiten. Diese riesigen Röhren liegen quer über der Fahrbahn, noch nicht richtig verbuddelt und man muss die Fahrbahn verlassen, um diese Röhren zu umgehen. Dadurch bildeten sich Nebenpisten, die sich irgendwo im Busch durchwinden. Im Nu hatten wir die Hauptpiste verloren und fuhren nun überwiegend nach der Himmelsrichtung. Die Pisten waren zum Teil derart staubig, dass man im Auto kaum noch etwas sehen konnte, denn durch alle Ritzen (und davon gab es viele) quoll der Staub. Hinzu kam, dass das eingewechselte Rad nicht ausgewuchtet war und ständig schlackerte. Da wir zwei Reserveräder hatten, wechselten wir nochmals, jedoch auch dieses Rad war nur unwesentlich besser.Reifenpanne im Busch

Richtig schwierig wurde es dann in der Nacht. Die Richtung zu halten (Wegweiser gibt es nicht) war nur mit den Sternen möglich (Orion und Kreuz des Südens), dreimal konnten wir Leute befragen. Es war fast ein Wunder, dass wir trotz der vielen Abzweigungen letztendlich gegen 23:00 in Arusha eintrafen, völlig erledigt von der Nervenanspannung, dem Staub und den vielen, teils sehr heftigen Schlägen, wenn das Auto wiedereinmal in eines der tiefen Löcher auf der Piste hineingeraten war. Jedoch: Personen und Auto hatten durchgehalten und auch das gehört zu einer abenteuerlichen Mineraliensuche.Mondsteinkauf in Zoissa

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Die Mineralien der Reise:

Mondstein (Feldspat)

Zoissa, Tanzania
x 100 g
€ 3.94

including VAT (19%)