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In dem so mineralreichen Tanzania wird man bei intensiver Suche zwei Ortschaften mit dem Namen „Mahenge“ finden. Eines, für zumindest diesen Bericht, nicht so interessant (es wäre für Fossiliensammler äusserst spannend, denn es ist eine ehemalige Lagune mit extrem seltenen und gut erhaltenen fossilen Fischen) liegt bei Singida und wird Thema eines späteren Berichtes.

Auszug aus der
Michelin-Karte Nr.746 Zentral-u.Südafrika mit der Lage von Mahenge
Das zweite Mahenge liegt in der Provinz Morogoro, malerisch und klimatisch höchst angenehm in ca. 1000m Höhe in einem mächtigen Marmormassiv und es ist dieser Marmor, der Träger einer höchst abwechslungsreichen und interessanten Paragenese ist.
Diese faszinierende Landschaft mit spannenden Mineralien besuchten wir seit 2002 insgesamt sechsmal, um einen möglichst grossen Überblick über das Potential an Sammlermineralien zu gewinnen sowie die dortigen Abbautätigkeiten zu verfolgen.
Geologisch gesehen gehören die Marmore zu der Usagara Formation, die eine Serie von stark gefalteten Gneisen, kalkige Sedimente sowie kleinere Intrusionen von basischen und ultrabasischen Gesteinen enthält. Alle diese Gesteine unterlagen einer vollständigen Rekristalliation durch eine intensive regionale Metamorphose.
Die uns interessierenden dolomitischen Marmore weisen im Gebiet von Mahenge eine Mächtigkeit von ca. 4000m auf, die eine hier eine imposante Synklinale bildet.
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